Das bisher mutigste Auto des Jahres hat diese Tage Citroen vorgestellt. Mit dem neuen C4 Cactus möchten die Franzosen ein, nach ihrer Aussage, neues Auto für das Volk bauen - ganz im Sinne der seligen Ente.
Was ist so besonders an dem Auto?
Zunächst mag man an das Design denken. Der Wagen wurde nahezu 1:1 vom Konzeptfahrzeug übernommen und sieht sehr nach Studie aus. Mit ungewöhnlichem Design spielen aber viele rum. Auch der Preis des Wagens, der sich zwischen Kleinwagen und Kompaktklasse bewegt, ist zwar sehr gut... aber wird von Dacia auch zukünftig weiterhin unterboten.
Besonders ist das Grundkonzept des Autos. Citroen hat mal das umgesetzt was so viele Kunden in diversen Kommentaren immer fordern. Ein einfaches Auto ohne Schnickschnack. Es soll lange halten und niedrige Reperaturkosten haben. Außerdem soll es sich von allen anderen Marken abheben, sparsam sein und billig.
Der Voraussichtliche Basispreis von 13500€ ist sehr niedrig. Einfach ist es auch. Der Innenraum hat nur das Nötigste und ist trotz allem stilvoll gestaltet. Ein paar nette neue Ablagen gibt es. Dennoch ist der Innenraum eher unspektakulär. Besonders ist tatsächlich das Gewicht und die Außengestaltung. Durch Weglassung aller möglicher unnötigen Teile konnte das Gewicht auf sensationelle 965KG gedrückt werden - die Konkurrenz hat 200-400kg mehr Gewicht. Dadurch kann man kleine Motoren verwenden und durch die neutrale Auslesgung auch ein simples Fahrwerk bauen. So spart man weiter. Nicht nur am Gewicht, sondern auch am Verbrauch. Der sparsamste Diesel soll trotz 100PS nur 3,1L Diesel verbrauchen und wäre somit der sparsamste Diesel auf dem Weltmarkt.
Im Außenbereich verbaut man zum einen viel Kunststoffbeplankungen und sogenannte "Airbumps" die dank Luftpolstern das Auto vor Beulen schützen. Die Sorgen in Parkhäusern dürften entfallen.
Also ein sensationelles Fahrzeug. Günstig in der Anschaffung; sparsam im Verbrauch und billig in der Reperatur. Dennoch habe ich Zweifel an einem großen Erfolg dieses Autos. Theoretisch wäre es genau das was Citroen Kunden wünschen. Nur zwischen Wunsch und Realität liegen gerade beim Autokauf oft Welten. Die ganzen Wünsche gibt es schon lange... die Fahrzeuge auf den Topplätzen der Zulassungsstatistik besagen aber das genaue Gegenteil. Erfolg wäre Citroen allein für diesen Mut zu wünschen. So recht glauben mag ich daran aber nicht.
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Samstag, 8. Februar 2014
Sonntag, 21. Oktober 2012
Supercaps
Ein neuer Trend in der Automobilbranche sind die Supercaps genannten Superkondensatoren. Eingesetzt werden sie erstmals im neuen Mazda 6.
Kondensatoren können elektrische Energie viel schneller als herkömmliche Akkumulatoren speichern. Gleiches gilt auch für die Energieabgabe. Desweiteren sind sie fast beliebig oft ladbar und recht temperaturresistent. Der Nachteil besteht in der recht schnellen Selbstentladung.
Im Automobilbau wären die Supercaps eine kostengünstige Alternative für Hybridfahrzeuge. Die Bremsenergie lässt sich schnell einspeichern und genauso schnell wieder abgeben. AUch für herkömmliche Autos sind die Kondensatoren eine gute Zusatzoption. So kann der Motor bereits beim heranrollen an die Ampel abgeschaltet werden und die elektrischen Verbraucher werden weiterhin mit Strom versorgt. Dadurch ließe sich gerade im Stadtverkehr viel Geld einsparen.
Die Li-Ion Akkus der Elektroautos lassen sich jedoch nicht damit ersetzen. Schon nach wenigen Tagen wären die Kondensatoren leer. Bei Brennstoffzellenfahrzeugen dürften die Kondensatoren dennoch eine interessante Ergänzung sein.
Aufgrund der niedrigen Preise ist eine Ausbreitung im Automobilmarkt zu erwarten und kann begrüßt werden.
Kondensatoren können elektrische Energie viel schneller als herkömmliche Akkumulatoren speichern. Gleiches gilt auch für die Energieabgabe. Desweiteren sind sie fast beliebig oft ladbar und recht temperaturresistent. Der Nachteil besteht in der recht schnellen Selbstentladung.
Im Automobilbau wären die Supercaps eine kostengünstige Alternative für Hybridfahrzeuge. Die Bremsenergie lässt sich schnell einspeichern und genauso schnell wieder abgeben. AUch für herkömmliche Autos sind die Kondensatoren eine gute Zusatzoption. So kann der Motor bereits beim heranrollen an die Ampel abgeschaltet werden und die elektrischen Verbraucher werden weiterhin mit Strom versorgt. Dadurch ließe sich gerade im Stadtverkehr viel Geld einsparen.
Die Li-Ion Akkus der Elektroautos lassen sich jedoch nicht damit ersetzen. Schon nach wenigen Tagen wären die Kondensatoren leer. Bei Brennstoffzellenfahrzeugen dürften die Kondensatoren dennoch eine interessante Ergänzung sein.
Aufgrund der niedrigen Preise ist eine Ausbreitung im Automobilmarkt zu erwarten und kann begrüßt werden.
Montag, 17. September 2012
Techniktrend Auto 2/12
Um mal ein wenig Überblick zu behalten
bei der großen Flut an neuen Fahrassistenten ein aktueller
Überblick.
Derzeit häufig im Angebot sind
Spurverlassenswarner und Totwinkelwarner. Diese messen durch Laser
oder Kameras ob das Fahrzeug die Spur verlässt oder beim ausscheren
ob sich ein Fahrzeug im toten Winkel befindet. In der „aktiven“
Variante kann das Fahrzeug selbsttätig gegenlenken.
Fazit: Der Totwinkelwarner ist
sinnvoll, während der Spurverlassenswarner nur wenig Sinn macht. Wer
die Spur verlässt sollte das auch ohne Assistent bemerken.
Sehr viele Hersteller führen
„City-Stopp-Assistenten“ ein. Die messen wie die unten
aufgeführten die Geschwindigkeit zum Objekt vor dem Fahrzeug ein.
Wird diese unterschritten, wird eine Bremsung durch das Auto
eingeleitet. Viele dieser Systeme sind schon zu Preisen unter 500€
erhältlich. Der Haken dabei: Sie funktionieren nur bei
Geschwindigkeiten bis 30km/h.
Fazit: Bedingt sinnvoll. Generell
bringen solche Assistenten immer einen Sicherheitsgewinn, jedoch
bringt dieser gerade unter 30km/h mit den sehr kurzen Bremswegen so
gut wie gar nichts.
Ein breiteres Geschwindigkeitsband
decken da die ACC Systeme ab. Je nach Hersteller haben diese
Abstandsregeltempomaten unterschiedliche Namen bei gleicher
Funktionsweise. Per Radarwellen messen sie den Abstand zum
Vordermann. Sie können als Notbremsassistent genutzt werden der sich
erst bei Gefahr einschaltet, oder aber auch als Tempomat. So passen
sie die Geschwindigkeit immer an die des vorausfahrenden Fahrzeugs an
und können auch wieder beschleunigen. Die Preise bewegen sich jedoch
bei ca. 2000€ und sind nur mit Automatikgetrieben kombinierbar.
Ausnahme sind da die reinen Notbremsassistenten die bei einigen
Herstellern keine Automatik benötigen.
Fazit: Sehr sinnvoll. Sie können
Auffahrunfälle verhindert oder zumindest abschwächen. Als Tempomat
entspannen sie den Fahrer auch auf langen Strecken.
Attention Assyst nennt sich der
serienmäßig verbaute Müdigkeitswarner bei Mercedes-Benz. Er warnt
den Fahrer wenn dieser müde wird. Dieses Verhalten wird z.B. durch
die Lenkbewegungen ausgewertet. Das passiert oft schon bevor sich der
Fahrer dieser gefährlichen Müdigkeit selbst bewusst wird.
Fazit: Sehr sinnvoll. Das System ist
kostenfrei und kann helfen Unfälle zu vermeiden.
Die Multikollisionsbremse vom
Volkswagenkonzern ist ebenfalls eine serienmäßige Einrichtung die
z.B. im Golf VII eingeführt wird. Nach einem Verkehrsunfall wird die
Bremse aktiviert um ein unkontrolliertes weiterrollen den
verunglückten Fahrzeugs zu vermeiden. Dies soll vor weiteren
Kollisionen schützen.
Fazit: Sehr sinnvoll. Ein kostenfreies
System, das im Falle eines Unfalls den Schaden gering halten soll.
Samstag, 8. September 2012
Techniktrend: Auto 1/12
An dieser Stelle möchte ich regelmäßig einzelne technsiche Entwicklungen betrachten. Heutiges Thema ist der starke Downsizing Trend bei den Fahrzeugmotoren.
Downsizing bei Fahrzeugmotoren; also immer kleinere Motoren bei gleicher oder steigender Leistung; ist nichts neues mehr. Während man einst nur die Motorverdichtung erhöhte und die Anzahl der Ventile erhöhte geht der Trend seit diesem Jahrtausend eindeutig zu Gunsten von Direkteinspritzung und Turboladern weiter. Die Vorteile sind bekannt (Hohes Drehmoment bei niedriger Drehzahl, sparsames Fahren in hohen Gängen) und die Nachteile oft genug betrachtet (Hoher Verbrauch bei starker Leistungsabgabe). Dieser Trend gilt als unausweislich. In Folge verdrängen die modernen Vierzylindermotoren die V6 und V8 Motoren in den reinen Oberklassebereich - und selbst da halten die Vierzylindermotoren bereits Einzug (siehe Mercedes S250CDI).
Im Kompakt- und Kleinwagenbereich treten jetzt jedoch neue Konzepte auf. Üblich sind derzeit Vierzylindermotoren mit Hubräumen zwischen 1,2 und 2,0L. Kleinere Motoren werden aus Konstengründen derzeit oft noch als klassiche Saugmotoren gebaut und fungieren als reine Einstiegsmotoren für Kleinwagen. Um weiter an der Spritschraube zu drehen gibt es neuerdings drei sehr interessante und unterschiedliche Konzepte auf dem Markt.
Das sind: Der Fiat TwinAir Motor (Fiat 500, Fiat Panda, Fiat Punto). Hierbei handelt es sich um einen 0,875l-Zweizylinder-Reihenmotor. Dieser besticht mit einer hohen Leistungsausbeute (85 oder 105PS) bei minimalem Platz- und Gewichtsverbrauch. Ein geringer Verbrauch ist da Ehrensache.
Im Fiat 500 werden 5,1L Super als Normvebrauch angegeben. Das wäre für ein ganz ordentlicher Wert. In der Praxis sind es wohl eher 6-6,5L Super. Das ist ein eher ernüchternder Wert, denn der größere VW Polo 1,2TSI verbraucht mit 4 Zylindern auch nicht mehr.
Fazit: Bedingt empfehlenswert. Zwar konnte der Verbrauch durch den kleinen Motor gesenkt werden, bewegt sich damit aber auf dem gleichen Niveau wie andere sparsame R4-Motoren.
Ein neuer Favorit ist da der Ford 1,0 EcoBoost Reihen-Dreizylinder. Das ist ein neuer Dreizylindermotor mit Turboaufladung der in den Leistungsstufen 100PS und 125PS angeboten wird. Abgesehen von der hohen Leistung für den kleinen Motor ist die Besonderheit die Vibrationsarmut die man von Dreizylindern sonst nicht kennt und die Verwendung im Ford Focus sowie dem Ford B-Max. Damit haben sehr kleine R3-Motoren Einzug in die Kompaktklasse gehalten. Der Normverbrauch soll beim Focus bei 4,8L bis 5,0L Super liegen. Für ein Auto dieser Größer und Leistung ein beeindruckender Wert. Laut Spritmonitor kommt der Focus in der Realität mit ca. 7 Litern aus. Zum Vergleich ein VW Golf braucht mit dem 1,2TSI und 105PS bereits 6,6L bzw. als 1,4TSI und 122PS sind es schon ca. 7,2L. Ein Opel Astra braucht in dieser Leistungsklasse sogar über 7,5L.
Fazit: Empfehlenswert. Ford hat einen Motor entwickelt der die Konkurrenz in Sachen Verbrauch unterbietet, wobei die Verbrauchsvorteile gegenüber den besten Motoren der Konkurrenz nicht sher groß ist.
Zuletzt möchte ich einen Ausblick werfen. Der geht ins Haus Volkswagen. Kombiniert wird der bekannte VW 1,4TSI R4-Motor und 140PS mit einer Zylinderabschaltung. Die Idee dahinter besagt, dass der Motor bei einer niedrigen Leistungsabgabe zwei Zylinder abschaltet und sie erst bei hoher Geschwindigkeit bzw. starker Beschleunigung hinzuschaltet. Dieses Konzept hat VW nicht erfunden. Andere Hersteller haben es in der Vergangenheit oft bei V6 und V8 Motoren verwendet. Viele dieser Motoren wurden jedoch eingestellt, weil damals der Verbrauchsvorteil eher gering war und andere Technologien wie Downsizing mehr Erfolg versprachen. Volkswagen kombiniert die Zylinderabschaltung erstmals mit einem effizienten 1,4l Vierzylinder und Turboaufladung. Versprochen wird ein Minderverbrauch von ca. 1L Superbenzin. Der Motor soll zuerst im Polo Blue GT (ab Oktober 2012) eingesetzt werden und danach im neuen VW Golf und Audi A3. Der Einsatz in weiteren Fahrzeugen (Skoda Oktavia, VW Passat,...) ist wahrscheinlich.
Fazit: Empfehlenswert wenn der Motor hält was er verspricht. Denn es ist schön einen starken Motor zu haben der eine ausreichende Leistung für Autobahn und Überholmanöver bereit hält, während wir ihn meistens nur im Teillastbereich bwegen. Hier verspricht Volkswagen Sparpotential.
Downsizing bei Fahrzeugmotoren; also immer kleinere Motoren bei gleicher oder steigender Leistung; ist nichts neues mehr. Während man einst nur die Motorverdichtung erhöhte und die Anzahl der Ventile erhöhte geht der Trend seit diesem Jahrtausend eindeutig zu Gunsten von Direkteinspritzung und Turboladern weiter. Die Vorteile sind bekannt (Hohes Drehmoment bei niedriger Drehzahl, sparsames Fahren in hohen Gängen) und die Nachteile oft genug betrachtet (Hoher Verbrauch bei starker Leistungsabgabe). Dieser Trend gilt als unausweislich. In Folge verdrängen die modernen Vierzylindermotoren die V6 und V8 Motoren in den reinen Oberklassebereich - und selbst da halten die Vierzylindermotoren bereits Einzug (siehe Mercedes S250CDI).
Im Kompakt- und Kleinwagenbereich treten jetzt jedoch neue Konzepte auf. Üblich sind derzeit Vierzylindermotoren mit Hubräumen zwischen 1,2 und 2,0L. Kleinere Motoren werden aus Konstengründen derzeit oft noch als klassiche Saugmotoren gebaut und fungieren als reine Einstiegsmotoren für Kleinwagen. Um weiter an der Spritschraube zu drehen gibt es neuerdings drei sehr interessante und unterschiedliche Konzepte auf dem Markt.
Das sind: Der Fiat TwinAir Motor (Fiat 500, Fiat Panda, Fiat Punto). Hierbei handelt es sich um einen 0,875l-Zweizylinder-Reihenmotor. Dieser besticht mit einer hohen Leistungsausbeute (85 oder 105PS) bei minimalem Platz- und Gewichtsverbrauch. Ein geringer Verbrauch ist da Ehrensache.
Im Fiat 500 werden 5,1L Super als Normvebrauch angegeben. Das wäre für ein ganz ordentlicher Wert. In der Praxis sind es wohl eher 6-6,5L Super. Das ist ein eher ernüchternder Wert, denn der größere VW Polo 1,2TSI verbraucht mit 4 Zylindern auch nicht mehr.
Fazit: Bedingt empfehlenswert. Zwar konnte der Verbrauch durch den kleinen Motor gesenkt werden, bewegt sich damit aber auf dem gleichen Niveau wie andere sparsame R4-Motoren.
Ein neuer Favorit ist da der Ford 1,0 EcoBoost Reihen-Dreizylinder. Das ist ein neuer Dreizylindermotor mit Turboaufladung der in den Leistungsstufen 100PS und 125PS angeboten wird. Abgesehen von der hohen Leistung für den kleinen Motor ist die Besonderheit die Vibrationsarmut die man von Dreizylindern sonst nicht kennt und die Verwendung im Ford Focus sowie dem Ford B-Max. Damit haben sehr kleine R3-Motoren Einzug in die Kompaktklasse gehalten. Der Normverbrauch soll beim Focus bei 4,8L bis 5,0L Super liegen. Für ein Auto dieser Größer und Leistung ein beeindruckender Wert. Laut Spritmonitor kommt der Focus in der Realität mit ca. 7 Litern aus. Zum Vergleich ein VW Golf braucht mit dem 1,2TSI und 105PS bereits 6,6L bzw. als 1,4TSI und 122PS sind es schon ca. 7,2L. Ein Opel Astra braucht in dieser Leistungsklasse sogar über 7,5L.
Fazit: Empfehlenswert. Ford hat einen Motor entwickelt der die Konkurrenz in Sachen Verbrauch unterbietet, wobei die Verbrauchsvorteile gegenüber den besten Motoren der Konkurrenz nicht sher groß ist.
Zuletzt möchte ich einen Ausblick werfen. Der geht ins Haus Volkswagen. Kombiniert wird der bekannte VW 1,4TSI R4-Motor und 140PS mit einer Zylinderabschaltung. Die Idee dahinter besagt, dass der Motor bei einer niedrigen Leistungsabgabe zwei Zylinder abschaltet und sie erst bei hoher Geschwindigkeit bzw. starker Beschleunigung hinzuschaltet. Dieses Konzept hat VW nicht erfunden. Andere Hersteller haben es in der Vergangenheit oft bei V6 und V8 Motoren verwendet. Viele dieser Motoren wurden jedoch eingestellt, weil damals der Verbrauchsvorteil eher gering war und andere Technologien wie Downsizing mehr Erfolg versprachen. Volkswagen kombiniert die Zylinderabschaltung erstmals mit einem effizienten 1,4l Vierzylinder und Turboaufladung. Versprochen wird ein Minderverbrauch von ca. 1L Superbenzin. Der Motor soll zuerst im Polo Blue GT (ab Oktober 2012) eingesetzt werden und danach im neuen VW Golf und Audi A3. Der Einsatz in weiteren Fahrzeugen (Skoda Oktavia, VW Passat,...) ist wahrscheinlich.
Fazit: Empfehlenswert wenn der Motor hält was er verspricht. Denn es ist schön einen starken Motor zu haben der eine ausreichende Leistung für Autobahn und Überholmanöver bereit hält, während wir ihn meistens nur im Teillastbereich bwegen. Hier verspricht Volkswagen Sparpotential.
Mittwoch, 5. September 2012
Techniktrend Digital 1/12
Thema: DE-Mail
Zur IFA 2012 wird die DE-Mail beworben in den kommenden ein bis zwei Jahren wird sie möglicherweise in Schwung kommen.
Was ist die DE-Mail?
Die DE-Mail soll eine Mischung aus E-Mail und Brief sein. Technisch handelt es sich um eine Art der E-Mail mit Verschlüsselung, die die Vorteile von Brief und Mail vereinen soll. Die bestehen aus der elektronischen Übermittlung von Daten in Echtzeit ohne das Haus zu verlassen und der Rechtssicherheit einer Unterschrift.
Weil man Mails nicht unterschreiben kann überprüft der Betreiber des Mailversands ob der Versender auch der ist für den er sich ausgibt.
Was bringt die DE-Mail?
Derzeit noch gar nichts. In Zukunft allerdings möglicherweise vieles. Für viele Dinge muss man heute noch an Behörden einen unterschriebenen Brief senden oder sogar persönlich dort erscheinen. Das wäre in Zukunft bequem von zuhause - oder jedem anderen Ort auf der Welt - möglich.
Die Angebotslage ist derzeit allerdings noch eher schlecht. Die Post bietet seit dem Jahr 2011 den E-Postbrief an. Der ist allerdings sehr teuer und ein eher verzweifelter Versuch der Post sich den Briefmarkt zu erhalten. Sparen tut man gegenüber dem herkömmlichen Breif fast nichts. Dabei verursacht der Mailversand keine nennenswerten Kosten.
Neuerdings drängt die Telekom und ab kommenden Jahr auch Web.de/GMX auf den Markt. Deren Agebote sind lukrativer, da sie keine Grundgebühren enthalten und ein Freikontingent von 3 bzw. 5 frei Mails pro Monat stellen. Erst danach werden 39ct pro Mail erforderlich. Das ist ein fairer Preis, da die Kunden seitens der Anbieter authentifiziert werden müssen. Außerdem werden viele Privatanwender mit 5 Mails im Monat auch gut auskommen.
Fazit: Abwarten. Viele Sicherheitsfragen sind noch nicht geklärt und derzeit ist nicht abzusehen ob sich die DE-Mail durchsetzen wird. Auch ein Scheitern zu Gunsten der Onlinefunktionen des neuen Personalausweises ist durchaus vorstellbar.
Zur IFA 2012 wird die DE-Mail beworben in den kommenden ein bis zwei Jahren wird sie möglicherweise in Schwung kommen.
Was ist die DE-Mail?
Die DE-Mail soll eine Mischung aus E-Mail und Brief sein. Technisch handelt es sich um eine Art der E-Mail mit Verschlüsselung, die die Vorteile von Brief und Mail vereinen soll. Die bestehen aus der elektronischen Übermittlung von Daten in Echtzeit ohne das Haus zu verlassen und der Rechtssicherheit einer Unterschrift.
Weil man Mails nicht unterschreiben kann überprüft der Betreiber des Mailversands ob der Versender auch der ist für den er sich ausgibt.
Was bringt die DE-Mail?
Derzeit noch gar nichts. In Zukunft allerdings möglicherweise vieles. Für viele Dinge muss man heute noch an Behörden einen unterschriebenen Brief senden oder sogar persönlich dort erscheinen. Das wäre in Zukunft bequem von zuhause - oder jedem anderen Ort auf der Welt - möglich.
Die Angebotslage ist derzeit allerdings noch eher schlecht. Die Post bietet seit dem Jahr 2011 den E-Postbrief an. Der ist allerdings sehr teuer und ein eher verzweifelter Versuch der Post sich den Briefmarkt zu erhalten. Sparen tut man gegenüber dem herkömmlichen Breif fast nichts. Dabei verursacht der Mailversand keine nennenswerten Kosten.
Neuerdings drängt die Telekom und ab kommenden Jahr auch Web.de/GMX auf den Markt. Deren Agebote sind lukrativer, da sie keine Grundgebühren enthalten und ein Freikontingent von 3 bzw. 5 frei Mails pro Monat stellen. Erst danach werden 39ct pro Mail erforderlich. Das ist ein fairer Preis, da die Kunden seitens der Anbieter authentifiziert werden müssen. Außerdem werden viele Privatanwender mit 5 Mails im Monat auch gut auskommen.
Fazit: Abwarten. Viele Sicherheitsfragen sind noch nicht geklärt und derzeit ist nicht abzusehen ob sich die DE-Mail durchsetzen wird. Auch ein Scheitern zu Gunsten der Onlinefunktionen des neuen Personalausweises ist durchaus vorstellbar.
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