Derzeit verleihen diese Fahrräder
meistens nur Senioren einen größeren Aktionsradius, obwohl sie auch
für die breite Masse der Bevölkerung attraktiv sein sollten.
Pedelecs sind in den meisten Fällen Fahrräder mit Akku und
Elektromotor die den Radler bis zu Geschwindigkeiten von 25km/h
unterstützen. Einen sehr kleinen Anteil machen die E-Räder mit rein
elektrischem Antrieb aus, die auch ohne zusätzliches Treten für
Vortrieb sorgen. Diese sind allerdings recht teuer und zusätzlich
Führerscheinpflichtig, was die Attraktivität senkt. In einigen
Fällen kommt auch noch eine Helmpflicht dazu.
Bleibt man bei der unterstützenden
Version ist das System recht simpel. Man kann in mehreren Stufen die
Unterstützungsleistung wählen, was dann natürlich auch einen
Einfluss auf die Reichweite hat. Real sind 40-80km je nach Modell und
Unterstützungsstufe üblich. Im Gegensatz zu vielen Händlern sehe
ich den Vorteil der Pedelecs weniger in langen Radreisen, sondern
eher im täglichen Berufsverkehr. Mit ihnen kann man einfach
Distanzen von 10km einfacher Strecke zur Arbeit mit hohen Tempo
zurücklegen ohne verschwitzt und ausgepowert bei der Arbeit
anzukommen.
Zuhause kann der Akku dann geladen
werden. Bei einigen Modellen ist der Akku sogar entnehmbar – das
ist praktisch für Kunden ohne Lademöglichkeit am Abstellplatz.
Gegenüber einem normalen Fahrrad ist
der Aufpreis zwar deutlich spürbar, gegenüber einem Auto ist der
Spareffekt jedoch bedeutend größer. Die Stromkosten sind zu
vernachlässigen da sie nur wenige Euro im Jahr ausmachen. Bei einer
Akkuhaltbarkeit von 3-5 Jahren bei täglichem Einsatz müsste man
also lediglich ca. 200€ im Jahr für den Akku und Wartung einkalkulieren,
während das Fahrrad als solches ebenfalls eine bezahlbare Option
ist. Jeder Autobesitzer wird in anbetracht der Kraftsotffkosten das
zu schätzen wissen. Denn solche Summen gehen bei Vielfahrern im
Monat drauf.
Für Berufspendler eine interessante
Wahl.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen